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Toyama Kanken

Kanken Toyama wurde unter dem Namen Kanken Oyadamari, als Mitglied einer Adelsfamilie, am 24. September 1888 in Shuri, auf Okinawa, geboren. Im Alter von 9 Jahren begann er das Training unter Yasutsune "Ankoh" Itosu, dessen Schüler er bis zum Tod des Meisters 1915 blieb. Toyama lernte allerdings in Itosus Dojo nicht nur vom Meister selber, sondern auch von dessen fortgeschrittenen Schülern. An dieser Stelle sind die Namen Kentsu Yabu und Chôchin Chibana zu nennen. Toyama war jedoch einer der Beiden einzigen Schüler, die von Itosu den Titel Shihanshi (Protegé) verliehen bekamen, der andere war Gichin Funakoshi. Somit erhielt er Zugang zum O Kuden (geheime Lehre) Itosus, und als einer der inneren Schüler Itosus, stellte dieser Toyama auch seinem Freund Kanryô Higashionna vor, der ihn auch als Schüler annahm, und von dem er die Kunst des Naha-te lernte. Zusätzlich studierte er auch noch die Kunst des Tomari-te unter Ankichi Aragaki. Kanken Toyamas Ausbildung im Karate umfasste also alle drei großen okinawanischen Stilrichtungen. Toyama selber sah sich jedoch Zeit seines Lebens als Vertreter des Shuri-te, das er bei Itosu gelernt hatte.

 

1930 kehrte Toyama nach Japan zurück und eröffnete im März 1930 sein erstes Dojo in Tokyo, das er Shu-Do-Kan (Ort zun Erlernen des Weges) nannte. Nie wollte Toyama einen eigenen Stil kreieren, sondern er unterrichtete lediglich eine Kombination der von ihm erlernten Richtungen. Sein Karate nannte er Okinawa Seito Karate (orthodoxes Okinawa Karate). Es war eine Kombination aus Shuri-te, Nahe-te, Tomari-te und dem Hequan, wobei Toyama, wie oben schon erwähnt, sich stets als Vertreter des Shuri-te von Meister Itosu sah.

 

1946 gründete Kanken Toyama die All Japan Karate-Do Federation (AJKF), mit dem Ziel alle okinawanischen Karaterichtungen zu vereinen und einen Raum zu schaffen, um Ideen und Techniken auszutauschen. Aufgrund seiner enormen Leistungen und Qualifikationen im okinawanischen Karate und Kobudo (traditionelle okinawanische Waffen), das Toyama auch unter seinen Lehrern meisterte, verlieh ihm die japanische Regierung 1949 den Titel eines Meijin („vollendeter Mensch“) und das Recht jeden Titel in jedem okinawanischen Karatestil zu vergeben.

Zeit seines Lebens wollte er keinen eigenen Karatestil gründen, sondern er sagte: „Ein Name ist nicht mehr als ein Name: alle Stile sind prinzipiell gleich, ungeachtet der Namen, unter denen sie bekannt sind.“

der offizielle Stilerbe, Toshio Hanaue (1930-1983), lehrte "Shudokan" im Hombu Dojo "Kodokan" in 943 Kumasawa, Fussa-shi, Tokyo 197, Japan.

Einer seiner Schüler, Sam A. Brock, brachte diese Richtung des Shudokan in die USA, wo es Uwe Steinweg aus Espelkamp / Westfalen von Peter M. Rose, einem Schüler von Sam A. Brock, lernte. Zurück in Deutschland gründete Uwe 1981 eine Karate Gruppe in Espelkamp / Westfalen. 1985 entstand das Shudokan Dojo in Münster / Westfalen wo seitdem orthodoxes Okinawa Karate in der Tradition des Shudokan betrieben wird. Diese Stilrichtung, nennt sich Shudôkan-ryu Karate-dô.

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